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Katzenklappen: mehr Freiheit für deinen Stubentiger

Katzenklappe Viele Katzen sind Freigänger und lieben es, im Garten zu spielen und auf Mäusejagd zu gehen. Wäre da nicht das Problem mit der verschlossenen Haustür. Mit einem lauten Miau wartet sie darauf, wieder ins Haus gelassen zu werden. Eine Katzenklappe verschafft ihr selbstbestimmten Freigang und dir deutlich mehr Ruhe. Wir zeigen verschiedene Modelle mit und ohne Chip und geben praktische Tipps zu Einbau und Eingewöhnung.
Besonderheiten
  • einfacher Freigang
  • leicht einzubauen
  • mit Verriegelung
  • innovatives Schließsystem

Katzenklappen Test & Vergleich 2018

Top-Themen: mit Chip, Einbau, Mietwohnung, die beliebtesten

Aufbau und Funktion einer Katzenklappe – verschiedene Schließsysteme

Jede Katze hat einen inneren Freiheitsdrang, den sie gerne ausleben möchte. Um diesen Freigang zu ermöglichen, musst du ihr stets Fenster oder Tür öffnen und ein lautes Miau ertragen, wenn Mieze ihren Willen nicht sofort bekommt. Mit einer Katzenklappe schonst du deine Nerven und bietest deinem kuscheligen Mitbewohner ein teilweise selbstbestimmtes Leben. Die Produkte können mit etwas handwerklichem Geschick schnell eingebaut werden und verschaffen Freigang zu Balkon oder Garten. Doch selbst in der Wohnung finden sie Anwendung, wenn Mieze freien Zugang zu anderen Räumen benötigt. Dies ist beispielsweise bei der Katzentoilette recht hilfreich. Je nach Modell besteht die Katzentür aus einem Rahmen aus Kunststoff, Edelstahl oder Metall. Die bewegliche Klappe ist als eine Art Schwingtür angebracht und meist aus Isolierglas gefertigt. Je nach Größe passt sie ideal für Katzen und kleinere Hunde. Größere Rassen und auch kleinere Tiere sollten eine Katzenklappe nicht verwenden. Es gibt unterschiedliche Arten und Schließsysteme, um beispielsweise ungebetene Gäste fernzuhalten. In den folgenden Abschnitten stellen wir dir die verschiedene Modelle und ihre Vorteile genauer vor.

Arten von Katzenklappen – Zwei- oder Vier-Wege-System

Die Schwingtür an der Katzenklappe ist frei beweglich, kann jedoch auch verschlossen werden. Genau in diesem Punkt unterscheiden sich die verschiedenen Modelle. Bei einem manuellen Schließsystem ist ein kleiner Riegel vorgesehen. Wird der Riegel vorgeschoben, bleibt die Öffnung verschlossen. Das einfachste Prinzip ist dabei die Zwei-Wege-Schwingtür. Darüber hinaus gibt es eine Vier-Wege-Katzenklappe, die folgende Möglichkeiten bereithält:

  • Offen: Katze kann raus und rein
  • Verschlossen: Katze kann weder raus noch rein
  • Katzen kann rein, aber nicht raus
  • Katze kann raus, aber nicht rein

Diese Arten sind unabhängig vom Schließsystem zu sehen und regulieren den Ein- und Ausgang der Katze. Wer lediglich den Ausgang zu bestimmten Tageszeiten kontrollieren will, benötigt nur ein 2-Wege-System. Willst du aber dafür sorgen, dass deine Katze am Abend noch nach innen gelangt, aber nicht wieder hinaus, brauchst du ein 4-Wege-System. Genau an diesem Punkt kommen die verschiedenen Verschlüsse ins Spiel.

Tipp: Mit einer Durchgangsanzeige siehst du, in welche Richtung deine Katze zuletzt gegangen ist und ob sie sich vielleicht im Haus befindet.

Die Verschlusssysteme – Freilauf, Magnet oder Mikrochip

Es gibt verschiedene Schließmechanismen, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Die Wahl richtet sich ganz nach deinen Anforderungen und deinen Gegebenheiten zu Hause. Man unterscheidet nach folgenden vier Arten:

  • Freilauftür: Die Freilauftür ist die klassische Katzenklappe und funktioniert wie eine Schwingtür. Die lässt sich einfach einbauen und ist günstig in der Anschaffung. Allerdings bekommst du keine Zugangskontrolle und auch andere Tiere könnten sich Zutritt verschaffen. Ein kleiner Magnetstreifen verhindert, dass die Tür bei Wind immer aufgestoßen wird und hält die Scheibe in senkrechter Position. Deine Katze muss sich etwas gegen die Tür lehnen, um sich öffnen zu können. Wichtig ist dabei nur, dass der Magnetverschluss nicht zu stark ist.
  • Magnethalsband: Bei dieser Variante legst du deiner Katze ein Halsband mit einem Magneten um, der das Öffnen der Klappe steuert. Somit bekommt nur dein Mitbewohner Zutritt durch die Öffnung. Allerdings mögen viele Katzen das Halsband nicht, wenn sie das Tragen nicht gewohnt sind. Darüber hinaus besteht immer die Gefahr der Verletzung oder Strangulation beim Klettern. Haben andere Katzen in der Umgebung einen ähnlichen Magnetschlüssel an ihrem Halsband, ist die Zugangskontrolle nicht mehr optimal gewährleistet. Außerdem ist die Handhabung für deine Katze nicht so einfach. Der Magnet an ihrem Halsband muss den Magneten an der Klappe berühren. Nur so funktioniert das Entriegeln. Codierte Magneten sind eine weiterentwickelte Form für eine bessere Zugangskontrolle und ein leichtes Öffnen. Die Gefahr des Halsbandes bleibt jedoch bestehen und die Batterien am Türmagnet müssen in diesem Fall regelmäßig gewechselt werden.
  • Mikrochip: Diese Katzenklappe liest den Mikrochip an deiner Katze aus und reguliert den Zutritt. Der Chip kann sich in einem Halsband befinden oder als Implantat getragen werden. Das Halsband bringt die gleiche Verletzungsgefahr mit sich oder kann verloren gehen. Der Mikrochip ist tierärztlich zwischen den Schulterblättern einzusetzen und bringt keine gesundheitlichen Folgen für das Tier mit sich. Nur die Kosten sind deutlich höher. Manche Katzen besitzen aber bereits einen Chip und sind registriert. Dieser lässt sich einfach wieder verwenden. Die genaue Funktionsweise erklären wir dir in einem eigenen Abschnitt.
  • Infrarot-Sensor: Auch bei dieser Variante trägt deine Katze ein Halsband mit einem codierten Schlüssel. Er sendet einen Impuls an den Empfänger an der Klappe. Die Tür öffnet sich also nur für die eigene Katze. Allerdings ist der Schlüssel am Halsband teilweise recht groß und kann die Bewegungsfreiheit deines Tieres einschränken. Bei Verlust lässt sich Schlüssel dafür einfach beim Hersteller nachbestellen. Die Stromversorgung ist über Batterien geregelt.

Katzenklappe mit Chip – noch mehr Sicherheit und Bequemlichkeit

Der Mikrochip bietet wohl die größte Flexibilität beim Thema Katzenklappe. Die Tiere tragen den Chip als Halsband oder unter der Haut und bekommen nach Erkennung Zutritt. Je nach Modell erfolgt die Speicherung von mehreren Nummern. Somit braucht ein Haushalt mit mehreren Tieren auch nur eine Klappe. Anhand der Nummer entscheidet sich, welche Tiere derzeit Zugang haben und welche nicht. Das ist besonders praktisch, wenn beispielsweise eine deiner Katzen krank ist und keinen Freigang bekommen darf. Auch die Zeiten lassen sich unterschiedlich regeln. Hat deine Katze noch keinen Mikrochip, lässt sich dieser für etwa 10 bis 20 Euro beim Tierarzt einsetzen. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden und passiert für deine Katze nahezu schmerzlos. Zusätzlich kannst du den Chip beim Haustierzentralregister eintragen lassen. Wird deine Katze in einem Tierheim abgegeben, lässt sich mithilfe des Chips problemlos der Besitzer zuordnen.

Katzenklappe in Übergröße – für extreme Rassen

Gerade die norwegischen Rassen und großen Waldkatzen passen nicht durch die herkömmlichen Klappen. Hier gibt es Modelle in Übergröße, die etwas bauchiger und breiter gestaltet sind. Alternativ wählst du einfach eine Hundetür, die von den größeren Katzen genutzt wird. Bei allen anderen gängigen Rassen brauchst du dir aber keine Gedanken zu machen. Auf den ersten Blick wirken die Klappen vielleicht etwas klein, Katzen passen aber in jedem Fall durch. Der richtige Einbau und die Höhe erleichtern den Freigang.

Bei Unsicherheit misst du einfach mit einem Maßband Schulterbreite und Länge von der Pfote bis zum Kopf. Alternativ bittest du deinen Tierarzt um Hilfe. So kennst du die Maße deiner Katze genau und vergleichst mit den Angeboten der jeweiligen Hersteller.

Nachteile einer Katzenklappe – Schmutz, Beute und Kälte

Eine Katzenklappe schont zwar deine Nerven und bringt auch deinem Tier viel Positives mit sich. Allerdings sollten die Nachteile nicht unerwähnt bleiben. Viele Modelle schließen nämlich nicht dicht ab und es kann zu einem kühlen Luftzug in der Wohnung kommen. Bei sehr starkem Wind passiert es sogar, dass die Schwingtür ständig klappert und aufspringt. Nur ein starker Magnet oder der Verschluss der Klappe verhindert das. Temperaturunterschiede im Winter sind teilweise zu spüren. Außerdem solltest du keine Katzenklappe montieren, wenn in deiner Region Überschwemmungen keine Seltenheit sind. Hier schaffen Katzentreppe und eine höher gelegte Katzenklappe Abhilfe.

Das Eindringen fremder Katzen lässt sich nur durch intelligente Schließsysteme verhindern. Allerdings könnte dein kleiner Bewohner seine Beute einfach im Wohnzimmer zur Schau stellen. Nach dem eingeholten Lob werden sie die Beute sicher noch fressen wollen. Außerdem hast du keine Kontrolle mehr darüber, wie schmutzig deine Katze zurück ins Haus kommt. Am besten legst du einen Läufer in die Nähre der Klappe, um die Pfoten noch etwas sauberer zu bekommen.

Die Vor- und Nachteile von Katzenklappen

VorteileNachteile
  • einfach eingebaut
  • verschiedene Schließsysteme
  • mit Zutrittskontrolle
  • ungehinderter Freigang
  • bequem für Tier und Mensch
  • für fast alle Rassen geeignet
  • relativ günstig
  • funktioniert bei mehreren Katzen
  • Katzen tragen Schmutz mit rein
  • Beute wird präsentiert
  • Kälte und Luftzug
  • fremde Katzen dringen ein

Einbau der Katzenklappe – nicht zu hoch anbringen

Nachdem du dich für ein Modell entschieden hast, steht die Frage nach dem Einbau. Viele Bereiche eignen sich zum Einbau einer Katzenklappe. Häufig findet man sie an:

  • Haustüren
  • Fenstern
  • Balkontüren
  • Garagentoren
  • Kellerfenstern
  • Holztüren
  • Außenwänden

Berücksichtige aber auf jeden Fall die Eigenheiten und Bedürfnisse deiner Katze bei der Wahl des richtigen Einbauortes. Katzen wollen das Haus gern unbemerkt verlassen und mögen es nicht, aus der Öffnung auf eine weite und offene Fläche zu treten. Gibt es keine andere Möglichkeit, dann schütze den Ausgang am besten mit Gartenmöbeln, Blumentöpfen oder anderen nützlichen Utensilien.

Die Montage selbst kann in wenigen Handgriffen und mit etwas Geschick erledigt sein. Meist sind dafür Bohrmaschine, Akkuschrauber oder Schraubenzieher notwendig. Bei einem Einbau in eine Holztür einfach das Loch aussägen und die Haustierklappe von der einen Seite einsetzen. Von der anderen Seite gibt es eine Art Montageadapter, um unsaubere Anschlüsse oder Spalten abzudecken. Der Einbau in Glas ist etwas schwieriger und erfordert spezielles Werkzeug. Eine passende Anleitung sollte bei jedem Modell enthalten sein. Außerdem sind nicht alle Varianten für den Einbau in Glas geeignet. Bei Wänden ist oftmals die Stärke ein entscheidender Knackpunkt. Schließlich sind Wände viel dicker angelegt als Türen und Fenster. Eine Art Tunnelverlängerung hilft dir weiter und ermöglicht deinem Tier einen bequemen Durchgang. Je nach Stärke muss der Tunnel manchmal noch eingekürzt werden.

Katzen wünschen sich außerdem einen komfortablen Durchgang. Das bedeutet: die Katzenklappe darf nicht zu weit oben montiert werden. Am besten befindet sich die Unterkante der Öffnung auf Bauchhöhe des Tieres. So muss sie nicht erst hochspringen oder sich ducken. Lassen das die baulichen Begebenheiten nicht zu, montiere das Modell etwas weiter oben und biete deiner Katze eine kleine Stufe oder eine Art Treppe an. Damit erleichterst du ihr in jedem Fall den Durchgang und erhöhst die Akzeptanz.

Gerade der Einbau in ein Fenster erscheint nicht leicht. In diesem Video bekommst du passende Tipps:

Kaufkriterien für Katzenklappen – Verschluss, Größe und Extras

Einige Anforderungen und verschiedene Systeme haben wir dir bereits vorgestellt. In der folgenden Tabelle findest du noch alle wichtigen Kaufkriterien, die du bei der Auswahl berücksichtigen solltest:

KriteriumHinweise
Schließsystem
  • wichtigstes Auswahlkriterium
  • Möglichkeit auf Zutrittskontrolle
  • einfache mechanische Freilauftüren
  • magnetische Katzenklasse
  • Halsband mit codiertem Schlüssel
  • Katzenklappe mit Mikrochip
Größe
  • richtet sich nach der Katze
  • abhängig vom Montageort
  • XXL-Modelle für große Rassen
  • zur Sicherheit Katze ausmessen
  • wichtig, falls eine alte Klappe ausgetauscht wird
Einbaumöglichkeiten
  • in fast allen Fenstern und Türen möglich
  • Einbautiefe beachten
  • möglicherweise Tunnelverlängerung erforderlich
  • meist ohne großen Aufwand
  • handwerkliches Geschick gefragt
  • manchmal Stromversorgung erforderlich
Extras
  • 2-Wege oder 4-Wege-Verschluss
  • Freilauf kontrollieren
  • elektrische Zeitsteuerung möglich
  • extra Isolierung
  • winddichte Modelle
  • mit Mauserkennung

Die wichtigsten Hersteller – Sureflap, Staywell Petsafe und Cat Mate

Die Angebote der Hersteller unterscheiden sich hinsichtlich Design und Technik. Wähle ein Modell, was zu deiner Katze passt und sich am besten an den örtlichen Begebenheiten orientiert. Zu den wichtigsten Marken gehören:

HerstellerBesonderheiten
Sureflap
  • Modelle mit Mikrochip
  • Dualscan-Technologie
  • kein Halsband notwendig
  • Einbau in Türen und Fenster möglich
  • verschiedene Farben (Weiß und Braun)
  • eindeutige Identifizierung möglich
  • Betrieb mit Batterie
  • Adapter für Einbau vorhanden
Staywell Petsafe
  • einfache und günstige Modelle
  • modernes Design
  • helle und dunkle Farben
  • aus Kunststoff gefertigt
  • mit Klappenmagnet
  • manueller Verschluss möglich
  • für alle Standardmaße geeignet
Cat Mate
  • Modelle für Glasscheiben geeignet
  • einbruchsicher
  • 4-Wege-Verschluss
  • geräuscharmes Öffnen und Schließen
  • Transparente Klappen
  • mit Zugluftstopper
  • 3 Jahre Garantie

Manche Hersteller bieten noch zusätzliche Funktionen oder Varianten. Wirst du bei den relevanten Marken nicht fündig, schau dir am besten auch die Artikel dieser Unternehmen an:

  • Fressnapf
  • Zooplus
  • Trixie
  • Ferplast
  • Rosewood
  • Petporte
  • petWALK
  • Windhager

Die innovative Haustür für Haustiere gibt es von petWALK in diesem Werbevideo genauer erklärt. Sie öffnet sich nämlich von selbst:

Die 4 beliebtesten Katzenklappen – einfach eingebaut

Trixie-4-Wege-Katzenklappe

(546 Rezensionen)
Trixie-4-Wege-Katzenklappe

Besonderheiten

  • Material: Kunststoff
  • transparente Klappe
  • einfach zu montieren
  • geräuscharm
  • Magnetverschluss
Eine gute Freilaufkontrolle deiner Katze bekommst du mit dieser 4-Wege-Katzenklappe von Trixie. Du entscheidest selbst, in welche Richtungen sich die Klappe öffnen lassen soll. Entweder gewährst du den kompletten Freilauf oder stellst sicher, dass keine anderen Katzen durch die Tür gelangen. Eine spezielle Dichtung verhindert einen kalten Luftzug und der Magnetverschluss sorgt dafür, dass die Klappe nicht einfach bei sehr windigem Wetter aufgestoßen wird. Das Öffnen ist außerdem geräuscharm, sodass sie dich im Alltag nicht stören wird. Über ein Tunnelelement als Zubehör erweiterst du das Modell, wenn ein tieferer Einbau erforderlich ist. Bis zu 25 mm kannst du den Tunnel verlängern. Anschließend werden die Elemente einfach ineinander geschoben. Die Kunden sind sehr zufrieden mit dem einfachen Einbau. Allerdings ist das Modell nicht für kräftige Katzen geeignet.
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PetSafe Katzentür aus Aluminium

(368 Rezensionen)
PetSafe Katzentür aus Aluminium

Besonderheiten

  • stabiler Rahmen
  • Klappe mit UV-Schutz
  • für Wände und Türen geeignet
  • mit Anleitung
  • inkl. Schneideschablone
Diese Türe ist für verschiedene Haustiere und vor allem größere Katzenrassen geeignet. Es handelt sich um eine Haustierklappe, die in Türen und Ziegelwänden eingebaut werden kann. Voraussetzung ist jedoch eine Dicke von 0,95 – 5 cm. Das Modell bietet einen Schluss, sodass deine Katze nicht mehr nach außen und innen gelangen kann. Der Rahmen außen besteht aus Aluminium und ist besonders strapazierfähig. Der Magnetstreifen unten hält die Klappe auch bei Wind und Wetter dicht. Die kompletten Maße liegen bei 348 x 225 mm. Eine richtige Zutrittskontrolle gibt es allerdings nicht. Vorteilhaft finden die Kunden die ausführliche Anleitung und die Schnittschablone. Dadurch erleichtert sich der Einbau.
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Microchip-Katzenklappe von SureFlap

(569 Rezensionen)
Microchip-Katzenklappe von SureFlap

Besonderheiten

  • helles Design
  • Maße Einbau: 165 x 171 mm
  • selektiver Zutritt und Austritt
  • für 32 Haustiere
  • für alle Mikrochips
Eine besondere Art der Zugangskontrolle bietet diese Mikrochip-Katzenklappe aus dem Hause SureFlap. Durch die einmalige Mikrochipnummer im Halsband der Katze oder im Implantat, reagiert die Klappe nur auf dein Haustier. Fremde Katzen haben keine Chance auf einen Zutritt. Das Modell ist mit allen herkömmlichen Mikrochipformaten kompatibel. Betrieben wird der Sender mit Batterien, sodass keine Stromversorgung in der Nähe gegeben sein muss. Die Batterien besitzen eine Lebensdauer von etwa 12 Monaten. Die Klappe selbst kann nicht nur in Türen oder Wänden integriert werden, sondern eignet sich sogar für den Einbau in Fenstern. Zubehörteile für ein dickeres Mauerwerk sind separat erhältlich. Bis zu 32 Tiere können im Mikrochip hinterlegt werden. Auch die Kunden sind zufrieden mit Einbau und der geräuscharmen Anwendung. Nur das Design finden manche nicht sehr vorteilhaft und würden sich eine bessere Dichtung gegen Wind wünschen.
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XXL Katzenklappe 4-Wege

(154 Rezensionen)
XXL Katzenklappe 4-Wege

Besonderheiten

  • 4-Wege-Öffnung
  • für große Katzen
  • einfacher Einbau
  • Lochgröße: 210 x 227 mm
  • mit Winddichtung
Für besonders große Katzenrassen benötigst du auch eine entsprechende Katzenklappe. Dieses Modell ist als 4-Wege-Schließsystem zu bekommen und selbst für kleine Hunde geeignet. Einfach lässt sich die Klappe in Türen oder Fenster einbauen. Dabei sind eine Lochbreite von 210 mm und eine Lochhöhe von 227 mm erforderlich. Über zwei Einstellriegel an der Unterseite kontrollierst du den Zugang. Deiner Katze kann der Zutritt nach außen und nach innen auch verweigert werden. So lässt du sie bei Krankheit beispielsweise in der Wohnung und nicht nach draußen. Die Kunden sind mit dem einfachen Einbau und vor allem der Größe sehr zufrieden. Allerdings ist die Klappe relativ laut und hält auch bei Wind nicht immer komplett dicht. Dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.
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Erfahrungen & Tipps – Gewöhnung an die Katzenklappe

Die meisten Katzen werden eher zurückhaltend auf ihren neuen Freilauf reagieren. Die kleine Tür scheint vielen Tieren nicht geheuer und manche haben sogar Angst davor. Am besten zeigst du deiner Katze den neuen Durchgang und hältst Kontakt zu ihr. Streichle ihr über das Fell und beruhige sie ein wenig. Oder du klebst die Klappe einfach nach oben, sodass der Durchgang permanent offen steht. Sobald dein Haustier mehr Selbstbewusstsein zeigt, löst du die Befestigung wieder. Dadurch fällt es der Mieze später leichter die Klappe einfach mit dem Kopf wegzuschieben. Gibt es hier wieder Probleme, halte die Tür mit der Hand kurz auf oder locke sie mit etwas Futter hindurch. Die meisten Katzen können mit ihrer Neugier dann nicht widerstehen.

Hinweis: Du brauchst für die Eingewöhnung in jedem Fall Geduld. Es kann ein paar Tage dauern, bis sich dein Tier an die neue Situation gewöhnt hat.

Weitere Tipps:

  • Achte auf eine transparente Scheibe. Katzen bleiben gern vor der Klappe sitzen und schauen erst einmal nach draußen. Dann laufen sie hindurch.
  • Du darfst deine Katze nie mit Zwang durch die Klappe schieben, da sie sonst noch mehr Angst entwickelt. Sie muss selbst den Weg hindurch finden.
  • Gibt es absolut keine Akzeptanz von deiner Katze, dann prüfe den Einbau und vor allem die Höhe. Vielleicht kommt sie nur schwer an die Katzenklappe heran.

Eine gute Taktik ist es, auf die Katze nach ihrem Streifgang zu warten. Schließlich will sie möglichst schnell wieder nach innen zu ihrem Futternapf. Halte die Klappe kurz auf und rufe deinen Stubentiger. Schon wird der Durchgang kein Problem mehr sein. Kleinere Katzen sind etwas verspielter und probieren gern ungewohnte Dinge aus. Ältere Katzen kannst du manchmal nur sehr schwer an die neue Klappe gewöhnen.

Ein kleines Tutorial zum Training mit der Katzenklappe bekommst du hier zu sehen:

Katzenklappe in der Mietwohnung – nur nach Absprache

In einer Mietwohnung könnte eine Katzenklappe besonders kritisch sein. Schließlich musst du zunächst den Vermieter fragen, ob ein Einbau in die Tür oder das Fenster überhaupt erlaubt ist. Du beschädigst dabei Gegenstände der Wohnung, die dir selbst nicht gehören. Außerdem sind die Nachbarn zu befragen. Die Katze kann ungehindert auf die Terrasse oder ins Treppenhaus gelangen und damit die anderen Bewohner stören. Eine Katzenklappe ist immer eine Veränderung am Mietobjekt und du weiß nicht, ob aktuelle Mieter eine Allergie haben. Vom Vermieter selbst bekommst du die Erlaubnis oft nur, wenn du nach deinem Auszug die gewohnten Verhältnisse wieder herstellst. Hier bietet es sich an, die alte Tür im Keller aufzubewahren oder mit dem Auszug eine komplett neue Tür einzubauen. Sei dir dieser finanziellen Belastung immer bewusst.

Preise und Alternativen – Modelle ab 10 Euro

Die Preise der neuen Katzenklappe richten sich nach der Ausstattung und dem Mechanismus. Sehr günstige Freilauftüren sind bereits ab 10 Euro zu haben. Modelle mit Mikrochip und Zugangsberechtigung sind deutlich teurer und liegen bei etwa 80 Euro. Je nach baulicher Voraussetzung können Montagekosten von 100 bis 400 Euro hinzukommen. Insgesamt kommst du also auf einen Preis von über 200 Euro, wenn du alle Arbeiten machen lässt. Wem das zu teuer ist, der muss sich um eine Alternative bemühen oder mit dem Umstand leben. Den Freigang einer Katze kannst du nur verwehren, wenn sie ihn noch nie gewohnt gewesen ist. Für eine artgerechte Haltung ist es jedoch wichtig, eine gewisse Freiheit zu schaffen. Der Balkon mit einem Schutznetz ist eine Möglichkeit. Andernfalls bietet sich vielleicht eine Katzentreppe an, um ihr stets das Fenster öffnen zu dürfen.

Fazit

Eine Katzenklappe gewährt deiner Katze ihre artgerechte Freiheit. Sie kann aus der Wohnung gehen und wieder reinkommen, ohne dich mit einem lauten Miau darum zu bitten. Korrekt eingebaut schont die Klappe also deine Nerven und zeigt sich für Mieze sehr bequem. Wichtig ist jedoch, dass du dich für einen passenden Verschluss entscheidest. Eine solche Klappe ist zwar praktisch, gewährt aber auch anderen Tieren ungehindert Zugang zu deinem Haus. Entscheide sich für 2-Wege- oder 4-Wege-Modelle oder nutze die neuste Technologie mit einem Mikrochip. So weiß die Klappe genau, dass nur deiner Katze der Zutritt gegeben werden soll. Der Einbau stellt meist kein Problem dar und kann an Fenstern, Türen oder Wänden vorgenommen werden. Nur etwas handwerkliches Geschick ist gefragt. Zum Schluss fehlen noch eventuell die Erlaubnis des Vermieters und die Eingewöhnung der Katze an die neue Klappe. Schon hast du einen kontrollierten Freigänger nach deinen Wünschen.

Weiterführende Links

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